Falscher Bombenalarm zwingt Condor-Jet zu Notlandung auf Kreta

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Aufgrund eines falschen Bombenalarms musste ein Flugzeug der deutschen Gesellschaft Condor, das vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf unterwegs war, am Donnerstagabend in Chania auf Kreta notlanden. 

Die Maschine mit 281 Passagieren an Bord landete um 20.48 Uhr in Chania, eskortiert von zwei Kampfjets der griechischen Luftwaffe. Das Flugzeug wurde auf einen abgelegenen Teil des Flughafens nahe der US-Militärbasis von Souda geführt und von Sprengmeistern mit Hilfe eines Spürhundes untersucht, nachdem Passagiere und Besatzung von Bord gegangen und das Gebiet weiträumig abgesperrt worden war. Außerdem wurden die Fluggäste und ihr Gepäck überprüft. In keinem Fall wurde etwas Verdächtiges gefunden, und die Passagiere konnten nach einer Übernachtung auf dem Flughafen am Freitag sicher nach Hause fliegen. In einer ersten Meldung hatte es geheißen, dass ein Zettel auf der Flugzeugtoilette, worin vor der angeblichen Bombe gewarnt wurde, der Auslöser für die Notlandung war. (GZak)

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