Natives Olivenöl: Das Zugpferd bei den griechischen Lebensmittelexporten

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Natives Olivenöl ist das mit Abstand wichtigste Exportgut Griechenlands in der Kategorie Lebensmittel und Getränke. In den Jahren 2017 und 2018 stieg das Exportvolumen in diesem Bereich um 347 Mio. Euro auf etwa 5,4 Mrd. Euro an. Damit stellen Lebensmittel und Getränke am Gesamtexport einen Anteil von 16,2 %.

Einen nicht geringen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung leistete das native Olivenöl. Die Ausfuhren erreichten 2018 530 Mio. Euro und erhöhten sich somit um 117 Mio. Der Löwenanteil am Zuwachs (82 Mio. Euro) ist den Ausfuhren nach Italien zuzuschreiben. Hinsichtlich des Wertes bei den Exporten folgen auf das Olivenöl Käseprodukte, Tafeloliven, Fische (Tsipoura) und Pfirsiche. Diese Daten gab die griechische Exportvereinigung SEVE in diesen Tagen im Rahmen ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Foodexpo 2019 in Griechenland an. Erstellt wurde die Studie vom Institut für Exportforschung und -studien IEES.SEVE-Präsident Dr. Giorgos Konstantopoulos hielt bei der Eröffnungsrede zur Foodexpo fest: „Die unvergleichliche Qualität, der köstliche Geschmack und der Nährstoffgehalt der griechischen Lebensmittel stellen die Eintrittskarte für den internationalen Markt dar. Unsere Produkte sind die Grundlage der mediterranen Ernährung, die bei Millionen von Kunden weltweit gefragt ist. Die griechische Küche muss sich deswegen der wachsenden internationalen Nachfrage bewusst sein und darauf reagieren, indem wettbewerbsfähige Güter von hoher Qualität produziert werden.“ Hauptabnahmeländer griechischer Lebensmittel sind Italien (18,2 %), Deutschland (14,4 %) und das Vereinigte Königreich (6,9 %). Als besonders positiver Trend wurde bei der Foodexpo die Reduktion der Importe um 21 Mio. Euro hervorgehoben, die zu einem Rückgang des Handelsdefizits im Lebensmittelsektor um 368 Mio. Euro geführt habe.

(GZfw)

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