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Braunbär nach Autounfall außer Lebensgefahr – Jungbär von Jägern erschossen

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im Arcturos-Gelände in Nordgriechenland. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im Arcturos-Gelände in Nordgriechenland.

Außer Lebensgefahr befindet sich mittlerweile ein Braunbär, der Freitagnacht (13.10.) in der Nähe von Kozani von einem Auto angefahren wurde. Wie das Nachrichtenportal iefimerida.gr berichtet, werde es jedoch noch einige Zeit dauern, eh der Patient wieder in die freie Natur geschickt werden könne.

Betreut wird er derzeit auf dem Gelände der Tierschutzorganisation Arcturos. Dessen Tierärzte sind direkt nach dem Unfall vor Ort gewesen, um dem Braunbären erste Hilfe zu leisten. Bereits am Samstag konnte Meister Petz wieder auf seinen eigenen Beinen stehen, so eine Mitteilung von Arcturos.

Unterdessen meldet die nordgriechische Tierschutzorganisation, dass Ende September in der Nähe von Florina ein junger Bär erschossen worden ist; als wahrscheinliche Täter kommen illegale Jäger in Betracht. Das getötete Tier, das etwa ein Jahr alt gewesen sein dürfte, wies mindestens zwei Schusswunden auf. Die Mitarbeiter von Arcturos erklären, dass im vergangenen Jahr in Griechenland mindestens drei Bären illegal erlegt wurden.

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In der Nähe von Nymfäo in Nordgriechenland.

Gleichzeitig wird auch darauf hingewiesen, dass sich Arcturos an dem europäischen Programm „LIFE Bear-Smart Corridors“ beteiligt. Dadurch soll es diversen Bärenpopulationen in Zentralitalien und Griechenland ermöglicht werden, überleben zu können und miteinander in Kontakt zu treten. Das Programm findet außerdem in Kooperation mit den Niederlanden statt.

(Griechenland Zeitung / eh)

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