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Baby-Prämie in Souli – eine Gemeinde kämpft um ihre Existenz

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)
Die Gemeinde Souli in Epirus westlich von Ioannina kämpft seit langem mit einer demografischen Krise.
Die Gemeinde, die nach einer Zusammenlegung mehrerer Kommunen 2011 entstand und damals etwas mehr als 10.000 Einwohner zählte, hatte bei der Volkszählung 2021 nur mehr knapp 8.800 (- 12 %). Heute sind rund die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner mehr als 60 Jahre alt. Ab 2026 zahlt nun Soufli Eltern pro neugeborenem Baby eine Prämie von 1.000 Euro. Bürgermeister Athanasios Danis betonte gegenüber der Presseagentur ANA-MPA, dass man sich bewusst sei, dass dieser Betrag keine Probleme löse. Die Gemeinde erhoffe sich dennoch, für junge Paare Anreize zu schaffen, ihre Heimat nicht zu verlassen oder vielleicht sogar zurückzukehren. Viele, vor allem junge Menschen, sehen vor Ort keine Perspektiven und waren bzw. sind daher gezwungen, Souli zu verlassen. (Griechenland Zeitung / gc)
 
 
 
 
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