Die Taxis in Attika werden für die nächsten drei Tage (17. bis 19. Februar) stillstehen. Gleichzeitig wurde ein landesweiter Streik ebenfalls für heute (17.2.) sowie morgen (18. 2.) ausgerufen.
Die Zunft sieht in geplanten Gesetzesänderungen der Regierung eine Bedrohung für ihre Existenz. In einer Mitteilung erhebt die Taxigewerkschaft Attikas SATA u. a. die Vorwürfe, dass die Regierung keine Maßnahmen gegen Taxi-Apps multinationaler Konzerne unternehme und damit einem „unlauteren Wettbewerb“ Vorschub leiste, der der Branche insgesamt, insbesondere aber den Funk-Taxis schaden würde. SATA fordert darüber hinaus eine Verlängerung der Übergangsphase auf die Elektromobilität bis 2035, die Nutzung von Busspuren für Taxis sowie Steuererleichterungen. Zudem wollen sich Vertreter von SATA mit mehreren Oppositionsparteien treffen, um auf die Probleme ihrer Branche aufmerksam zu machen. Zu ähnlichen Protesten der Taxifahrer kam es bereits im Januar 2026 sowie im September und November des Vorjahres. SATA-Präsident Thymios Lymberopoulos drohte nunmehr mit einem unbefristeten Streik, sollte das Verkehrsministerium nicht einlenken. Er betonte: „Das Verkehrsministerium hat für unsere Sorgen kein offenes Ohr, es diskutiert nicht und nimmt keine Änderungen vor.“ (Griechenland Zeitung / gls)