Zwischen winterlicher Kälte und ersten Vorboten des Frühlings entfalten die Mandelbäume in den griechischen Bergregionen am Ionischen Meer bereits ab Januar ihre zarten Blüten.
Noch bevor sich die ersten Blätter zeigen, leuchten sie wie ein Versprechen von Neubeginn in der kargen Landschaft. Seit Jahrtausenden prägt der Mandelbaum Kultur, Küche und Mythologie Griechenlands – von seinen Ursprüngen in Kleinasien über die Inseln der Sporaden bis hin zu den traditionellen Rezepten auf Skiathos und Skopelos. Er gilt als Symbol für Wiedergeburt und unsterbliche Liebe, eingebettet in die tragische Sage von Phyllis und Demephon. Auch heute spielt die Mandel eine besondere Rolle, etwa in der Fastenzeit, wenn Mandelmilch als pflanzliche Alternative geschätzt wird. Eine Geschichte über Natur, Tradition und zeitlose Symbolik.
Wo die Ursprünge des Mandelbaums liegen und was industriell hergestellte Mandelmilch von der traditionellen unterscheidet, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Linda Graf in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1011), die am 4. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.