Ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hat sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag (7./8.3.) um 5.32 Uhr in Westgriechenland ereignet.
Das Epizentrum lag zwölf Kilometer ost-südöstlich von Leptokarya in der Nähe von Ioannina. Kurz darauf folgte um 5.36 Uhr ein weiteres Beben der Stärke 4,7.
Es wurden keine Verletzten gemeldet. Allerdings entstanden Sachschäden sowohl an Wohnhäusern als auch an der Infrastruktur. Sämtliche Schulen der Region blieben am Montag aus Sicherheitsgründen geschlossen; Ziel war es u. a., die Statik der Schulgebäude auf mögliche Schäden zu überprüfen. Von der Autobahn Egnatia Odos wurden Felsabbrüche gemeldet. Außerdem kam es zu Unterbrechungen bei der Versorgung mit Elektroenergie. Im Dorf Psina bei Ioannina entstanden Sachschäden an mindestens zwei Kirchen.
Die Erderschütterung war in Thesprotia, auf den Ionischen Inseln bis hin nach Larissa und Patras zu spüren. Die Seismologen sprechen von einem „normalen Verlauf der Nachbeben“. Ob es sich bei dem Erdbeben jedoch bereits um das Hauptbeben gehandelt hat, lasse sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen. Dennoch wurde Entwarnung signalisiert, die Experten betonen, dass in der Region in der Regel keine starken Erdbeben auftreten. (Griechenland Zeitung / eh)