Im Nationalpark Alonissos in den Nördlichen Sporaden wurde in der laufenden Saison ein Rekord bei den Geburten der gefährdeten Mittelmeer-Mönchsrobbe verzeichnet.
Nach Angaben der Griechischen Organisation für natürliche Umwelt und Klimawandel (OFYPEKA) konnten auf der Insel Piperi im dortigen Meerespark, nordöstlich von Alonissos, 21 Jungtiere identifiziert werden. Dieser Wert liegt deutlich über dem Jahresdurchschnitt der letzten 37 Jahre.
OFYPEKA-Leiter Kostas Triantis erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA: Die Geburtenrate bei den Robben „ist das Ergebnis von mehr als drei Jahrzehnten systematischer wissenschaftlicher Überwachung, effektiver Verwaltung und der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Stellen, wissenschaftlichen Institutionen, Umweltorganisationen und der lokalen Gesellschaft." Etwa die Hälfte aller Mönchsrobben weltweit lebt in griechischen Gewässern. Man schätzt ihre Anzahl auf 250 bis 300. (Griechenland Zeitung / ew)