Zur griechischen Fastenzeit gehört ein Gericht ganz selbstverständlich auf den Tisch: μπακαλιάρος/bakaliaros.
Der gesalzene und getrocknete Kabeljau hat eine lange Tradition als haltbare Proteinquelle im Mittelmeerraum und ist bis heute fester Bestandteil der vorösterlichen Küche – meist importiert aus nördlichen Gewässern und in Tavernen wie Supermärkten allgegenwärtig.
Doch bakaliaros ist nicht gleich bakaliaros: Neben dem großen Atlantischen Kabeljau findet sich auch eine kleinere, einheimische Variante in den griechischen Meeren. Während frischer Fisch mit seinem zarten Geschmack überzeugt, wird die gesalzene Version aufwendig entsalzt, in Teig gehüllt und knusprig frittiert – serviert mit der typischen Knoblauchcreme (skordalia). Und bakaliaros me skordalia ist ein fester Bestandteil der griechischen kulinarischen Tradition und besonders am 25. März wird in ganz Griechenland dem Verzehr dieser Speisen gefrönt.
Welche Unterschiede es zwischen den Kabeljauarten – im Mittelmeer und im Atlantik – gibt und was hinter dem Rückgang der Fischbestände steckt, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag von Linda Graf in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1014), die am 25. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.