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Griechenlands Atheisten klagen vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Ikonen im Gerichtssaal

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

Ikonen und Heiligenbilder gehören in griechischen Gerichtssälen zum gewohnten Bild – doch genau diese Tradition steht zunehmend in der Kritik.

Der Verband der Atheisten (EA) Griechenlands fordert seit Jahren die Entfernung religiöser Symbole aus den Sälen und sieht darin einen Verstoß gegen das Recht auf ein faires Verfahren sowie die Religionsfreiheit.
Nachdem ein griechisches Gericht die EA-Klage abgewiesen hatte, wandte sich der Atheisten-Verband nun an den Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Dort soll nun geklärt werden, ob der Staat mit der Präsenz von Ikonen seiner Neutralitätspflicht gerecht wird. Ein Blick auf die sogenannte Lautsi-Entscheidung in Italien vor etwa 15 Jahren, bei der religiöse Symbole nicht als „intolerant“, sondern als „Identitätsstiftend“ bewertet wurden, lässt erahnen, dass auch in diesem Fall dem griechischen Staat Recht gegeben werden könnte. (Griechenland Zeitung)

Welche Argumente auf beiden Seiten vorgebracht werden und welche Folgen ein Urteil für Griechenlands Verhältnis von Staat und Kirche haben könnte, lesen Sie in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ1014), die am 25. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.

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