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Blütezeit des Affodill – Wiesenschmuck und Totennahrung

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Foto (© GZwa) Foto (© GZwa)

Zum Frühlingsbeginn ragt der Weiße Affodill (Asphodelus ramosus) kerzengerade aus den Bergwiesen Griechenlands empor. In den Mittelmeerländern wächst er auf Kahlschlägen, Felsfluren und bis über 2.000 Meter Höhe – und wird dabei von Schafen und Ziegen verschont, sodass er ungestört seine Wurzeln ausbreiten kann.


Heutzutage wird Asphodelos immer noch, wenn auch seltener, auf Gräbern angepflanzt. Er steht für das Jenseits und für die Ewigkeit, gilt als Symbol der Trauer, des Todes und der Unsterblichkeit. Das Asphodeliengewächs galt schon in der Antike galt es als Nahrung der Verstorbenen, als Medizin für Haut und Augen und als Symbol für Trauer, Tod und Unsterblichkeit. Ob Schlaftrunk, ob Heilmittel oder ob in seinem makabren Zusammenhang als Totennahrung: Jetzt blühen – wie in der griechischen Mythologie – die Asphodeloswiesen! (Griechenland Zeitung)

Wie der Affodill in Mythologie und Volksmedizin Verwendung fand, warum er als Totennahrung galt und welche symbolische Rolle er bis heute spielt, lesen Sie in einem Beitrag von Linda Graf in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1015), die am 1. April erschien. Infos und Bestellungen hier!

 

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