Der im frühen 19. Jahrhundert spielende Film „Kapodistrias“ von Yannis Smaragdis widmet sich dem Leben des ersten Staatsoberhaupts des unabhängigen Griechenlands, Ioannis Kapodistrias.
Der erzählerische Fokus liegt auf der Zeit der griechischen Revolution, die 1821 begann, und den ersten Jahren des neu gegründeten Staates. Dabei zeichnet der Film das Bild eines Staatsmannes, der seine internationale Karriere, private Bindungen zugunsten des Aufbaus eines unabhängigen Griechenlands aufgibt. Schließlich verliert er dabei auch noch sein Leben.
Die Handlung folgt einer linearen Struktur. Sie beginnt mit Kapodistrias’ diplomatischer Tätigkeit in Russland und thematisiert dabei seine Begegnungen mit zentralen europäischen Akteuren wie Klemens von Metternich. Im Verlauf des Films rückt seine Rückkehr nach Griechenland in den Vordergrund, ebenso wie seine politischen Maßnahmen, Konflikte mit lokalen Eliten und schließlich seine Ermordung. Inhaltlich bewegt sich der Film zwischen politischen und historischen Schwerpunkten, ergänzt durch ein am Rand angelegtes persönliches Liebesdrama.'
Die gesamte Rezension können Sie in der kommenden Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ1016), die am 8. April erscheinen, wird lesen. Zudem verlosen wir 10 Tickets für den Film. Alle Bedingungen für die Teilnahme an der Verlosung finden Sie hier.
(Griechenland Zeitung / Elisa Warwas)