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Demografische Krise in Nordgriechenland: Bergdörfer sterben aus

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Foto (© ek/Archiv) Foto (© ek/Archiv)

In einzelnen, abgelegenen Dörfern Nordgriechenlands an der Grenze zu Albanien und Nordmazedonien konnte man in den ersten Monaten des Jahres keine einzige Geburt verzeichnen, gleichzeitig aber gleich mehrere Todesfälle.

Im gesamten Regionalbezirk Kastoria wird das Ausmaß des Problems deutlich: Im Januar und Februar 2026 wurden dort 163 Todesfälle registriert, aber nur 25 Geburten. In Westmakedonien – bestehend aus den Bezirken Florina, Grevena, Kastoria und Kozani – nahm der griechischen Statistikbehörde ELSTAT zufolge die Einwohnerzahl zwischen 2011 und 2021 um fast 30.000 auf rund 254.000 ab. Die Entwicklung bestätigt einen landesweiten Trend (die GZ berichtete): Auch auf nationaler Ebene übersteigen die Todesfälle seit Jahren deutlich die Geburten, wodurch die Bevölkerung kontinuierlich schrumpft. Auf der Ionischen Insel Ithaka wurde unterdessen zum Problem des Bevölkerungsschwunds eine Tagung organisiert (6. bis 8. Mai). (Griechenland Zeitung / ew)

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