Seit sechs Jahrzehnten sind sie ein Ort des Lernens, der Sprache und der kulturellen Identität: die griechischen Schulen in Nürnberg. Gegründet in den 1960er-Jahren für die Kinder der ersten Gastarbeitergeneration, haben sie sich über die Jahre zu einer wichtigen Brücke zwischen zwei Welten entwickelt.
Bei einer Jubiläumsfeier blickten Eltern, Lehrkräfte sowie ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf diese bewegte Geschichte zurück – geprägt von Gemeinschaft, Engagement und dem Wunsch, griechische Wurzeln lebendig zu halten. Das Dimotiko (Grundschule) und das Gymnasio besuchen aktuell etwa 300 Schülerinnen und Schüler; in den 1980er und 1990er-Jahren lag deren Anzahl bei rund 1.800. Maria Michaltsi, die Vorsitzende des Elternvereins des Gymnasio, betont, dass es den Eltern wichtig sei, dass ihre Kinder die griechische Sprache und Kultur gelehrt bekommen. (Griechenland Zeitung)
Zwischen Herausforderungen wie Lehrermangel und dem Anspruch, sich stärker als europäische Bildungseinrichtung zu öffnen, stellt sich die Frage, wie diese Schulen auch in Zukunft bestehen können. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1019), die am 6. Mai erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.