Im Mittelgriechischen Ort Kato Tithorea hat sich am Montagvormittag (11.5.) ein bewaffneter Banküberfall ereignet.
Die Täter konnten vorerst mit einer Beute in Höhe von rund 200.000 Euro entkommen. Sie waren verkleidet und trugen u. a. Perücken, Hüte und Masken. Bei zwei großangelegten Aktionen hat die Polizei anschließend acht mutmaßliche Täter bzw. Komplizen im Alter zwischen 24 und 33 Jahren festgenommen. Es wurde nicht geschossen, obwohl einige der Verdächtigen schwer bewaffnet waren.
Die Behörden gehen von einer organisierten Aktion aus. Die Polizei schließt nicht aus, dass einige der Täter auch an anderen Banküberfällen in der Vergangenheit beteiligt gewesen sein könnten. Auch eine Beteiligung an weiteren Straftaten wird nicht ausgeschlossen. Es soll sich ersten Ermittlungen zufolge um eine Bande handeln, die nach einem detailliert ausgearbeiteten Plan vorging. Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um Griechen handeln.
Bürgerschutzminister Michalis Chryssochoidis erklärte in einem Fernsehinterview, dass die Polizei die festgenommenen Personen bereits seit längerer Zeit beobachte habe und deshalb direkt nach dem Überfall habe einschreiten können. (Griechenland Zeitung / eh)