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Fischer von Amorgos mit Preis für nachhaltige Fischerei ausgezeichnet

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Foto (© www.minagric.gr) Foto (© www.minagric.gr)

Das Naturschutzprojekt „Amorgorama“ auf der Kykladeninsel Amorgos ist mit dem erstmals vergebenen Preis für „Nachhaltige Fischerei“ ausgezeichnet worden.

Die Ehrung wurde in dieser Woche auf Rhodos vom griechischen Agrarminister Margaritis Schinas (auf dem Foto l.) an Michalis Krossman, den Vorsitzenden der Berufsfischereivereinigung „Hozoviotissa“, überreicht. Krossmann stammt übrigens aus Deutschland und verließ seine Heimat 1980 Richtung Amorgos. Die Zeremonie fand im Rahmen der 14. Tagung des Wissenschaftlichen Beirats für Aquakultur der Allgemeinen Fischereikommission für das Mittelmeer (GFCM) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) statt. Schinas bezeichnete „Amorgorama“ als Vorbild für gemeinschaftliches Handeln und verantwortungsbewussten Umgang mit den Meeresressourcen. „Wir ehren nicht nur eine erfolgreiche Initiative, sondern eine ganze Philosophie – dass der Schutz des Meeres und das Wachstum lokaler Gemeinschaften Hand in Hand gehen können“, sagte der Minister. Das Projekt wurde von den Fischern der Insel selbst ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, durch zeitlich und räumlich begrenzte Fangverbote die Fischbestände zu regenerieren und die Meeresumwelt langfristig zu schützen. Nach Ansicht des Ministeriums gilt „Amorgorama“ inzwischen als Modellprojekt – nicht nur für Griechenland, sondern für den gesamten Mittelmeerraum. (Griechenland Zeitung / ew)

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