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Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert Südwesten der Peloponnes

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Methoni auf der Peloponnes. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Methoni auf der Peloponnes.

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hat sich am Sonntag (14.6.) gegen 21.17 Uhr in der Nähe von Pylos auf der Peloponnes ereignet.

Angaben des Seismologischen Instituts der Universität Athen lag das Epizentrum 19,1 Kilometer südlich von Methoni. Zu spüren war das Beben in großen Teilen der Peloponnes und Westgriechenlands, sogar in Athen erklärten Menschen, dass sie das Beben gespürt hätten.
Der Direktor des Geodynamischen Instituts der Sternwarte Athen, Vassilis Karastathis erklärte gegenüber dem staatlichen Fernsehsender ERT, dass solche Beben für die Gegend zu erwarten seien. Man müsse mindestens 24 Stunden abwarten, um sicher zu gehen, dass es sich um das Hauptbeben gehandelt habe. Der Bürgermeister von Pylos Nestoros, Panagiotis Karvelas, fügte hinzu, dass weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet wurden, dass das Beben aber besonders stark zu spüren gewesen sei und dass die Einwohner gleichzeitig „die Ruhe bewahrt“ hätten.
Der Seismologe Gerasimos Papadopoulos erinnerte in den sozialen Medien daran, dass sich am 14. Februar 2008 in der Gegend ein Erdbeben der Stärke 6,8 ereignet hatte. Sein Kollege Akis Tselentis stellte auf Facebook fest, dass es sich um das Hauptbeben handeln dürfte. Eltern, die sich mit ihren Kindern in der Region aufhalten, riet er, beim Schwimmen im Meer besondere Vorsicht walten zu lassen. Ein mögliches Nachbeben könne einen kleinen Tsunami bzw. stärkeren Wellengang nach sich ziehen. (Griechenland Zeitung / eh)

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