Vor der Insel Kreta haben sich Samstagmittag (20.6.) gegen 12.30 Uhr gleich zwei Seebeben der Stärke 5,3 und 4,6 auf der Richterskala ereignet. Es wurden weder Verletzte noch erhebliche Sachschäden gemeldet.
Die Schlucht von Samaria wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert. Zum Zeitpunkt der Beben waren etwa 566 Wanderer in der Schlucht unterwegs. Das Epizentrum der beiden Erderschütterungen lag in der Meeresregion südlich der Kleininsel Gavdos. Zu spüren waren die Beben etwa in Chania und Rethymnon auf Kreta.
Seismologen zeigen sich angesichts des Phänomens nicht sonderlich beruhigt. Der Experte Gerasimos Papadopoulos erinnerte in den sozialen Medien daran, dass sich am 14. Mai 1959 in der gleichen Region ein Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala ereignet hatte.
Unterdessen hat sich Montagfrüh gegen 6.30 Uhr im Ionischen Meer ein weiteres Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala ereignet. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer westlich der Insel Zakynthos. Auch in diesem Fall wurden weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet. (Griechenland Zeitung / eh)