Eine nächtliche Verfolgungsjagd in der Region Argolis auf der Peloponnes endete mit der schweren Verletzung eines 20-jährigen Mannes durch Polizeischüsse. Die beiden beteiligten Polizisten wurden festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch (8.7.) und dauerte mehr als 30 Minuten. Die Flucht führte durch mehrere Ortschaften sowie die Stadt Argos. Nach Angaben der Polizei soll der Fahrer eine Kontrolle missachtet und anschließend geflüchtet sein. Dabei soll er auch mehrere Male versucht haben, Einsatzfahrzeuge zu rammen. Die Verfolgung endete schließlich auf dem Gelände eines Supermarktes. Die Polizei erklärte, dass der Mann dort versucht habe, zu Fuß über eine Mauer zu fliehen. Daraufhin hätten zwei Beamte ihre Dienstwaffen eingesetzt. Der 20-Jährige erlitt eine Schussverletzung am Kopf und wurde relativ schnell in das Thriassio-Krankenhaus im Großraum Athen verlegt, wo er in äußerst kritischem Zustand behandelt wird. Wie der Privatsender Skai berichtete, sei noch nicht klar, ob die Verletzung des Mannes „durch einen direkten Schuss oder einen Querschläger verursacht wurde“. Skai zitiert Polizeiquellen, wonach die Beamten angeblich in die Luft geschossen hätten. (Griechenland Zeitung / ew)