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Proteste gegen völlige Überlastung des Hafens von Rafina

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

Vom Hafenort Rafina an der Ostküste Attikas aus, rund 30 Kilometer vom Athener Zentrum entfernt, reisen jährlich ca. zwei Millionen Passagiere auf nahe gelegene Inseln; dazu kommen Hunderttausende Pkw, Motorräder und Lkw.

„Wir leiden hier, unsere Kinder kriegen keine Luft, wir sind Abgasen und Lärm ausgesetzt, die Häuser sind voller Ruß, und all das atmen wir ein.“ Rafina sei kein Transitort. „Rafina ist unsere Stadt, die Stadt, die wir lieben“, sagte die Bürgermeisterin von Rafina-Pikermi, Dimitra Tseva, bei einer Protestkundgebung Anfang Juli, die von Gewerkschafen der Seeleute organisiert wurde. Der von Jahr zu Jahr stärker frequentierte Hafen an der Ostküste Attikas verfügt nach Aussagen der Verantwortlichen nur über fünf Anlegestellen. Sie werden von Fähren für Fahrten zu den Inseln (z. B. Kea, Andros, Tinos und Mykonos oder auch nach Marmari auf Euböa) genutzt. Rafina ist nach Piräus der zweitwichtigste Fährhafen im Großraum Athen. In der Tageszeitung Kathimerini hieß es: „Die veraltete Hafeninfrastruktur, die ungenügende Anbindung an das Straßennetz, die begrenzten Parkmöglichkeiten und der intensive Wettbewerb der Reedereien um die gewinnbringenden Routen zu den Kykladeninseln sind die Ursachen der seit langem schwelenden Krise.“ (Griechenland Zeitung / ebo / rs)

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