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Risse an Gebäuden in Athen durch U-Bahn-Bau: Experten untersuchen Schäden

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

An mehreren Gebäuden im Athener Stadtteil Kypseli traten in den vergangenen Wochen Risse auf, die möglicherweise auf den aktuellen Bau der U-Bahn-Linie 4 zurückgeführt werden können. Hierbei kommen zwei Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz.

Nach Angaben der staatlichen Betreibergesellschaft Hellenic Metro wurden wegen dieser Vorkommnisse die Arbeiten vor rund zwei Monaten sofort gestoppt. Nach bisherigen Erkenntnissen betreffen die Risse lediglich Mauerwerk und Putz, nicht jedoch die tragenden Gebäudeelemente. „Bei keinem Gebäude wurde eine Beeinträchtigung der statischen Sicherheit festgestellt“, heißt es in einer Mitteilung der Hellenic Metro. Die Menschen sind jedoch besorgt: Nach Angaben eines Bewohnerkomitees sind mindestens 16 Gebäude mit rund 200 Wohnungen betroffen. Athens Bürgermeister Charis Doukas erklärte nach einer Krisensitzung: „Wir stehen an der Seite der Bewohner. Gerade weil wir die U-Bahn wollen, muss sie schnell, effizient und vor allem sicher gebaut werden.“ In dieser Woche kam es auch zu einem Treffen zwischen Vertretern der Stadt sowie von Bewohnern mit dem Staatssekretär im Transportministerium Nikos Tachiaos. Dabei wurde u. a. beschlossen, dass unabhängige Sachverständige auf Kosten der Metrogesellschaft die Gebäude in Kypseli untersuchen sollen. (Griechenland Zeitung / ew)

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