Bis Ende des Jahres sollen auf der Zugstrecke zwischen Athen und Thessaloniki „europäische Zustände“ herrschen. Das betonte der stellvertretende Regierungschef Kostis Chatzidakis bei einem Besuch in Thessalien in dieser Woche.
Die durch die Schlechtwetterfront „Daniel“ im Herbst 2023 beschädigte Infrastruktur werde bis Ende August wiederhergestellt, und die entsprechenden Fahrzeiten zwischen den beiden Metropolen sollen um 30 bis 40 Minuten sinken. Zudem würden bis dahin neue Zuggarnituren eingesetzt werden sowie moderne elektronische Sicherungssysteme installiert sein, betonte Chatzidakis. Das Unwetter „Daniel“ hatte 2023 das „gesamte Eisenbahnnetz unter Schlamm“ gesetzt, hieß es damals etwa in der Tageszeitung Kathimerini. Die Griechische Bahn OSE bezifferte die Schäden auf mindestens 160 Millionen Euro. (Griechenland Zeitung / ebo)