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Leiche des Vaters versteckt – Jahrelanger Rentenbetrug bei Sparta

In der Nähe der byzantinischen Stätte Mystras auf der Peloponnes (s. Foto: © Eurokinissi) versteckte ein Mann über Jahre die Leiche seines Vaters. In der Nähe der byzantinischen Stätte Mystras auf der Peloponnes (s. Foto: © Eurokinissi) versteckte ein Mann über Jahre die Leiche seines Vaters.

In Mystras bei Sparta sorgt ein ungewöhnlicher Fall für Aufsehen: Ein 55-Jähriger soll die Leiche seines 90-jährigen Vaters rund zweieinhalb Jahre lang im Gefrierschrank einer mehr oder weniger verlassenen Hotelanlage aufbewahrt haben.

Auf diese Art und Weise gelang es ihm, in diesem Zeitraum die Rente des Vaters in Höhe von etwa 1.600 Euro zu kassieren. Den Aussagen des Verhafteten zufolge sei sein Vater eines natürlichen Todes gestorben. Die Polizei war auf den Fall aufmerksam geworden, nachdem sie den 55-Jährigen wegen des Verschwindens seines Vaters befragt hatte. Bei einer anschließenden Durchsuchung seines Wohnsitzes wurde die Leiche schließlich in einem Gefrierschrank im Keller entdeckt. Der 55-Jährige wurde unterdessen für Falschaussage zu einer Strafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt; der Prozess wegen Betrugs steht noch aus. Der Anwalt des Angeklagten gab an, dass die Motive für die Tat nicht finanzieller Natur gewesen seien, sondern dass sie wegen der „pathologischen Liebe“ zu den Eltern begangen worden sei. (Griechenland Zeitung / ls)

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