Stürmische Winde in der Ägäis, die Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen, führen zu Behinderungen im Schiffsverkehr in einigen Teilen Griechenlands.
Aus diesem Grund herrscht auch in vielen Landesteilen erhöhte Waldbrandgefahr.
Am Freitagmorgen (14.8.) galt ein Auslaufverbot für Passagierschiffe in den attischen Häfen von Lavrion und Rafina. Davon ausgenommen waren Routen in Richtung Marmari auf Euböa. Planmäßig verkehren derzeit etwa auch die Schiffe von Piräus aus in Richtung der Inseln des Saronischen Golfes. Mindestens eine Fährverbindung in Richtung der Kykladen musste storniert werden. Die Situation wird im Laufe des Tages von den zuständigen Behörden neu evaluiert. Das sind sicher keine einfachen Entscheidungen: Die Ferienzeit ist auf ihrem Höhepunkt, Stornierungen von Fährverbindungen können für entsprechenden Verdruss bei tausenden Reisenden sorgen.
Erfahren Sie mehr über das Wetter in Griechenland in unserem täglichen Wetterbericht: Schönes Wetter zu Maria Himmelfahrt mit einigen Tropfen
Aufgrund der zum Teil stürmischen Winde, herrscht auch in vielen Teilen Griechenlands erhöhte Waldbrandgefahr. Das gilt etwa für Attika, Böotien, Teile der Peloponnes, die Inseln der Sporaden, der Kykladen und der nördlichen Ägäis, der Chalkidiki, Kreta sowie Ostmakedonien und Thrakien. Dadurch ist auch mit sinkenden Temperaturen zu rechnen. Ab Sonntag soll sich das Wetter wieder beruhigen.
Bereits am Donnerstag ist es zu verheerenden Waldbränden u. a. auf der Chalkidiki gekommen. Lesen Sie mehr darüber hier: Waldbrände in Griechenland: Evakuierungen auf der Halbinsel Chalkidiki
(Griechenland Zeitung / eh)