Zu einem ungewöhnlich heftigen Unwetter ist es am Samstag (15.8.) in der Mani im Süden der Peloponnes gekommen. Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen, und eine Frau wurde von einem Blitz getroffen, als sie sich in ihrem Pkw befand.
Sie wurde mit Verletzungen in das Krankenhaus von Sparta gebracht; es bestehe keine Lebensgefahr, teilten die Ärzte mit. Mehrere weitere Menschen mussten aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Innerhalb von nur vier Stunden gingen in der Region 140 Millimeter Regen nieder.
Besonders betroffen waren die Ortschaften Itilos, Limeni, Alypa, Porto Kagio, Lagia und Kokkala. Mehrere Wohnungen und Straßenabschnitte standen anschließend unter Wasser; Pkw wurden ins Meer gespült. Einwohner erklärten im Fernsehen, dass sie ein derartig heftiges Wetterphänomen mitten im August noch nie erlebt hätten. Vielerorts kam es zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung.
Die Gewitteraktivität war ebenfalls besonders hoch. Zwischen 14 und 20 Uhr wurden mehr als 2.000 Blitze registriert. (Griechenland Zeitung / eh)