Dienstag, 11. Februar 2020 11:20

Viele Bankkonten, aber nur geringe Einlagen

Sieben von zehn Griechen (67 %) haben Bankguthaben von unter 983 Euro. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die vom Griechischen Industrieverband (SEV) veröffentlicht wurde.

Freigegeben in Chronik

Ein kleines sommerliches Abenteuer erlebt der bekannte griechische Groß-Reeder Jannis Alafouzos. Das sogenannten „Zentrum für die Kontrolle reicher Steuerzahler“ hat das Einfrieren seiner persönlichen Bankkonten sowie anderer Vermögenswerte gefordert. Sein Name ist auf einer von 65 CD-Datenträgern gelistet; es handelt sich insgesamt um etwa eine Million griechischer Staatsbürger, die in den Jahren 2000 bis 2012 Transaktionen in Höhe von mehr als 300.000 Euro durchgeführt haben. Alafouzos gehört mit einem Transaktionsumfang von 50 Millionen Euro zu den Spitzenreitern. Der Fiskus will nun prüfen, ob ihm dieses Geld oder zumindest ein Teil davon entgangen sein könnte.

Freigegeben in Politik

Ein Parlamentsausschuss, der die Vermögenserklärungen von Politikern untersuchen soll, hat größere Unstimmigkeiten festgestellt. Betroffen ist u. a. der Minister für Wirtschaft, Entwicklung und Tourismus Jorgos Stathakis. In seiner Vermögenserklärung habe er vergessen, eine Million Euro sowie Immobilienbesitz zu deklarieren. Nun könnte es sein, dass die Prüfer auch Zugang zu seinen Bankkonten erhalten: Es wäre das erste Mal, dass in Griechenland Konten eines amtierenden Ministers eingesehen würden.

Freigegeben in Politik

Nach der vieldiskutierten Lagarde-Liste kommt eine neue Liste über Griechen ans Licht, die Finanzen im Ausland deponiert haben: Diesmal aus Deutschland.

Freigegeben in Politik

Das Ministerium für Verwaltungsreformen hat diese Woche eine Liste mit 5.260 griechischen Staatsdienern an die Öffentlichkeit gegeben, die seit 2010 insgesamt mehr als 1,45 Milliarden Euro auf Banken ins Ausland überwiesen haben. Dabei geht es lediglich um größere Beträge, die jeweils über der Grenze von 100.000 Euro lagen. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen soll es sich um Pädagogen bzw. Lehrpersonal handeln.

Freigegeben in Politik