Die Selbstmorde haben sich in Griechenland im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich erhöht. Entsprechende Daten hat das Gesundheitsministerium dem Parlament übergeben; erstellt wurden sie von der griechischen Statistikbehörde ELSTAT.

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In diesen Tagen wurden zwei Studien veröffentlicht, die die schwierige Wirtschaftslage in Griechen reflektieren. Dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln zufolge ist Griechenland drittärmstes Land in der EU. Das Magazin „The Lancet“ macht auf steigende Selbstmordraten aufmerksam. Griechenland ist das drittärmste Land in der Europäischen Union. Zu diesem Beschluss kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zum europäischen Armutsvergleich.
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Donnerstag, 22. September 2011 18:38

Starker Anstieg der Selbstmordrate P

Nach Angaben der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ verzeichnete Griechenland in den Jahren 2007 bis 2009 (also noch vor dem Ausbrechen der gegenwärtigen Krise) den höchsten Anstieg bei den Selbstmorden in ganz Europa. Konkret stieg die Suizidrate im genannten Zeitraum um 17 %. Noch schwärzer sehen die vorläufigen Zahlen aus, die Gesundheitsminister Andreas Loverdos für die ersten fünf Monate des Jahres 2011 bekannt gab: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei ein Anstieg der Freitode um bis zu 40 % zu befürchten. Im Gegensatz zu „The Lancet“ behauptet das Nationale Statistikamt indes, dass die Selbstmordrate zwischen 2000 und 2009 mit 350 bis 400 Fällen pro Jahr relativ stabil gewesen sei. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 3.
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