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Griechenland / Athen. Premier Kostas Karamanlis traf sich am gestrigen Dienstag mit dem Vorstand des Panhellenischen Verbandes der Agrargenossenschaften PASEGES. Dabei rief der Verband zu schnellen Maßnahmen der Regierung auf, die Bauern finanziell zu unterstützen. Der Präsident des PASEGES, Tzanetos Karamichas, sagte nach dem Treffen, dass er dem Premierminister von den Problemen der Produktionskosten und von dem Ungleichgewicht zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreisen der Agrar-Produkte berichtet habe. „Werden nicht sofort Maßnahmen ergriffen, werden wir an den Tiefpunkt gelangen, falls wir ihn nicht schon erreicht haben", so der PASEGES-Präsident.
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Griechenland / Athen. Am gestrigen Dienstag traf sich Premierminister Kostas Karamanlis mit dem Präsidenten des Nordgriechischen Industrieverbandes (SBBE), Jorgos Mylonas. Dieses Treffen ist eingebettet in die Vorbereitungen für die traditionelle Ansprache über die Wirtschaftslage in Griechenland, die der Premier am 6. September anlässlich der Eröffnung der Internationalen Messe in Thessaloniki halten wird. SBBE-Präsident Mylonas unterstrich während der Unterredung mit Karamanlis die Stabilität der Wirtschaftspolitik, bemerkte jedoch, dass der Staat die Steuerhinterziehung härter bekämpfen und die komplette Wirtschaftslast nicht auf den privaten Sektor umwälzen sollte.
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Dienstag, 12. August 2008 03:00

Ärger für Siemens aus den USA

Griechenland / Athen. Nachdem die griechische staatliche Telekommunikationsgesellschaft OTE wegen der Schmiergeldaffäre gegen die Siemens AG beim Landgericht München Klage eingereicht hat, wird nun durch privat Ermittler in den USA überprüft, ob dadurch amerikanische Konkurrenten  benachteiligt und geschädigt wurden. Das berichtete die Wirtschaftswoche. Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" zufolge ermitteln US-Staatsanwälte auch gegen frühere hochrangige Siemens-Manager.
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Griechenland / Athen. Die griechische Justiz erhielt gestern von der Staatsanwaltschaft München die Genehmigung, den früheren Siemens-Manager Reinhard Siekaczek in der Siemens-Affäre zu vernehmen. Siekaczek ist eine der Schlüsselfiguren im System der Schmiergeldzahlungen bei Siemens. Um weitere Verantwortliche in der Korruptionsaffäre ausfindig zu machen, wollen deutsche und auch schweizerische Behörden künftig noch enger mit den griechischen Justizbehörden zusammen arbeiten. Siekaczek hatte bei Vernehmungen durch die deutschen Behörden behauptet, dass der frühere Chef von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos, zwei Prozent des jährlichen Umsatzes an die beiden großen Parteien in Griechenland, Nea Dimokratia und PASOK, weiterleitet habe.
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Griechenland / Athen. Auf einer Sitzung des Kulturausschusses im Parlament äußerte sich Kulturminister, Michalis Liapis gestern über einen Vertrag zwischen dem Kulturministerium und Siemens. Konkret geht es dabei um die Erstellung elektronischer Führer für Museen und archäologische Stätten. Liapis versicherte in seinen Ausführungen, dass der Vertrag mit Siemens mit den Interessen des Staates übereinstimme. Außerdem warf der der großen Oppositionspartei PASOK vor, dass sie während ihrer Regieurungszeit Verträge unterzeichnet habe, die „das Budget eines ganzen Jahrzehnts" gekostet hätten.
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