Ein Teil der Strategie der griechischen Regierung ist es, „in den Schutz des kulturellen Erbes sowie in den Ausbau neuer Infrastruktur für Kultur und Technologie zu investieren“. Das erklärte Premierminister Kyriakos Mitsotakis anlässlich der Wiedereröffnung des Gebäudes des Staatlichen Konservatoriums der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki, das im 19. Jahrhundert errichtet wurde.
Mitsotakis wies darauf hin, dass dieses Gebäude bereits den großen Brand von Thessaloniki im Jahr 1917 überstanden habe. Nun verfüge das Konservatorium über moderne Infrastruktur und nehme seine Rolle „als Zentrum musikalischer Ausbildung und künstlerischer Produktion für Thessaloniki wieder auf“. Er fügte hinzu: „Damit stärken wir die Rolle Thessalonikis als bedeutenden Knotenpunkt künstlerischer Produktion – sowohl auf nationaler Ebene als auch in der weiteren Region.“
Kulturministerin Lina Mendoni, die bei der Eröffnungszeremonie anwesend war, betonte: „Das Staatliche Konservatorium kehrt damit tatsächlich in sein Zuhause zurück.“ Es sei ein „Bestandteil der historischen und kulturellen Identität Thessalonikis“. (Griechenland Zeitung / eh)