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Griechenland: Ruhe nach dem Streiksturm Tagesthema

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Griechenland: Ruhe nach dem Streiksturm
Der Generalstreik am gestrigen Donnerstag legte einen Großteil des öffentlichen Lebens in Griechenland lahm. Die Gewerkschaften sprachen von einer fast 90-prozentigen Beteiligung. „Die Menschen und ihre Bedürfnisse sind wichtiger als die Märkte“, „Die Plutokratie soll die Krise bezahlen“ und „Gebt das Gestohlene zurück“ waren nur einige der Slogans, die bei den Demonstrationszügen gegen die Spar- und Steuerpolitik der sozialistischen Regierung skandiert wurden. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Spyros Papaspyrou, forderte gleichzeitig ein gesamteuropäisches Vorgehen der Arbeitnehmer: „Das Problem der Wirtschaftskrise und die Folgen der Sparmaßnahmen sind in allen Ländern Europas gleich; aus diesem Grund ist ein gemeinsames Vorgehen sowie die Austragung von gleichzeitigen gemeinsamen Streiks in ganz Europa notwendig“, so Papaspyrou.Während der gestrigen Proteste kam es auch zu Zusammenstößen zwischen einigen Dutzend gewaltbereiter Jugendlicher mit der Polizei, die Tränengas einsetzte.
nsetzte. Insgesamt wurden 13 Polizisten sowie ein Kundgebungsteilnehmer verletzt. Schaden entstand an mehreren Geschäften, an Hotels und Bankfilialen; zwei Pkw wurden zerstört. Der Staatsanwaltschaft erhob gegen neun Personen Anklage. Groß war die Streikbeteiligung auch in anderen Städten des Landes, wie etwa in Thessaloniki (siehe Foto). Dort verursachten Randalierer ebenfalls Sachschäden. (GZas; Foto: Eurokinissi)
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