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Athener Rathaus beschloss höhere Steuern für Straßencafés

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Griechenland/Athen Eine 13- bis 18-prozentige Steuererhöhung sieht der am Montag verabschiedete Haushaltsplan 2004 der Stadt Athen für Bar-, Café- und Restaurantbesitzer vor, wenn diese weiterhin ihre Stühle und Tische auf öffentlichen Plätzen aufstellen wollen. Besonders davon betroffen sind die Stadtteile Psýri, Kolonáki und Thyssío. Kritiker warnen davor, dass sich dadurch die großteils ohnehin schon gepfefferten Preise der Athener Gastronomie weiter erhöhen könnten. Für die Annmietung öffentlicher Stellflächen werden im Olympiajahr bis zu 440,21 Euro pro Quadratmeter fällig. Durch solche und ähnliche Maßnahmen werden die Einnahmen der Hauptstadt in diesem Jahr um 11,4 % steigen.
Die Mittel, die der Stadt Athen 2004 offiziell zur Verfügung stehen, werden auf 686,6 Mio. Euro veranschlagt. Hinzu kommen weitere Zuwendungen der öffentlichen Hand. Kredite - die in den Vorjahren in Höhe von rund 130 Mio. Euro pro Jahr an die Metropole vergeben wurden - will der Stadtrat unter Bürgermeisterin Dóra Bakogiánni im neuen Jahr nicht mehr aufnehmen.
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