Griechenland/Athen 13.000 Telefonanrufe sind seit Februar letzten
Jahres unter der Telefonnummer 1521 eingegangen, wo man in
Griechenland Schlaglöcher und Fahrbahnschäden melden kann. Regionen
mit besonders vielen Schlaglöchern im Großraum Athen sind einer
Untersuchung der Tageszeitung "Ta Nea" zufolge die Vororte Menidi,
Aspropyrgos, Peristeri, Halandri, Nea Smyrni, Kypseli und Piräus.
In schlechtem Zustand sind nicht nur Nebenstraßen, sondern auch
dreispurige Verkehrsadern wie die Avenuen Vouliagmenis, Mesogion,
Irakliou, Ilioupoleos und Dimokratias. Schuld sind in aller Regel
die mangelhafte Qualität des Straßenunterbaus und die schlechte
Ausführung der Asphaltdecken, vor allem aber auch unkoordinierte
Bauarbeiten.
Kleinere Bauunternehmer, die - um Aufträge erfüllen zu
können - die Straßendecke aufreissen müssen, füllen die
entstandenen Löcher oft schlecht, so dass bei starken Regenfällen
arge Schäden entstehen. Gefährlich sind die zum Teil einen halben
Meter tiefen Schlaglöcher vor allem für Motorradfahrer. Besonders
bei Regen, wenn die Löcher optisch kaum auszumachen sind, ist
extreme Vorsicht geboten - fahrbahnbedingte Stürze stehen dann für
Motorradfahrer auf der Tagesordnung. Wie der Vizepräsident des
Griechischen Motorradfahrerverbandes Theodoros Gazoulis mitteilte,
würden sich anschließende Klagen gegen die öffentliche Hand oft
jahrelang hinziehen.