Griechenland/Athen Als "dramatisch" bezeichnete Athens
Bürgermeisterin Dora Bakogianni das Problem der Müllentsorgung in
Athen und ganz Attika. Sie verwies darauf, dass Verzögerungen bei
der Anlage einer neuen Mülldeponie im Athener Vorort Ano Liossia
die reibungslose Durchführung der Olympiade gefährden könnten. Die
Vereinigung der Städte und Gemeinden wies hingegen darauf hin, dass
die Arbeiten an der neuen Halde bereits Anfang des Jahres begonnen
hätten. Bis April sei man damit fertig. Gewährleistet sei damit die
Entsorgung bis 2005.
Während der Durchführung der Spiele im August
rechnen Experten damit, dass der zu entsorgende Hausmüll um 8 %
zunehmen wird. Allein an den 15 Olympischen Wettkampfstätten werden
zusätzlich rund 8.000 Tonnen anfallen, weitere zusätzliche 16.000
Tonnen Unrat sollen voraussichtlich durch die Olympia-Touristen in
Athen "produziert" werden. Um den Abtransport zu bewältigen, werden
die betreffenden Gemeinden mit rund 17 Mio. Euro unterstützt. Mit
diesen Geldern sollen die Fuhrparks für die Stadtreinigung
aufgerüstet werden.