Im Jahr 2003 wurden ca. 2.000 Hunde sterilisiert. Derzeit sind
tagtäglich drei "Hundefängerkommandos" der Stadt Athen unterwegs,
um die Streuner einzusammeln; in Kürze soll deren Anzahl auf sechs
verdoppelt werden. Die gesamt Aktion erfolgt in Zusammenarbeit der
Gemeinde mit 16 Tierkliniken sowie mit dem Verband der
Kleintierärzte Attikas.
Die eingefangenen Vierbeiner werden für
etwa 10 Tage im ostattischen Markopoulo einquartiert, geimpft und
sterilisiert und danach wieder an ihren "Wohnort" zurückgebracht,
sollte sich kein neues Herrchen bzw. Frauchen finden. Wie der
Präsident der Kleintierärzte gegenüber der Tageszeitung "To Vima"
feststellte, liegt aber noch keine endgültige Entscheidung des
Athener Organisationskomitees (ATHOC 2004) vor, was genau mit den
Streunern während der Olympischen Spiele und der Paralympics
geschehen soll. Seiner Auffassung nach sei es das
wahrscheinlichste, dass alle Hunde für diesen Zeitraum wieder
eingesammelt und für die Dauer der Spiele in "Tierhotels"
untergebracht werden. In erster Linie dürften diese Maßnahme jene
Gemeinden ergreifen, in denen sich Olympia-Anlagen befinden. In
einem jüngsten Artikel in den "New York Times" wird unterdessen die
Sensibilität der Athener gegenüber den Streunern hervorgehoben.