Die Stadt Athen will Ratten und Mäusen den Kampf ansagen. Um die
unerwünschten Nager loszuwerden, beriet sich am Montag die
Präsidentin des Olympiavorbereitungskomitees Janna
Angelopoulou-Daskalaki mit der stellvertretenden Kulturministerin
Fani Palli-Petralia, die seitens der Regierung für die Vorbereitung
der Spiele verantwortlich zeichnet. Vor allem in der Nähe vieler
Wettkampfstätten für die Olympiade – z. B. rund um das Athener
Olympiastadion – wird die Ratten- und Mäuseplage durch die
durchgeführten Bauarbeiten immer stärker.
Kontraproduktiv könnte
sich vor diesem Hintergrund auch der Plan der Veranstalter
auswirken, bis zur Olympiade herrenlose Hunde und Katzen aus Athen
zu verbannen; gerade sie sind es, die die unerwünschten Besucher
aus dem Untergrund bisher noch einigermaßen in Schach halten.
Glücklich sind derzeit wohl nur die Kammerjäger, die sich vor
Aufträgen kaum retten können. Ihnen winken goldene Zeiten.