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Schmerzliche Strafen für alle, die die Hauptstadt verschmutzen

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Unachtsame Raucher müssen sich in der Olympiastadt Athen vorsehen. Ab Juni wird man tief in die Tasche greifen müssen, wenn man die Metropole verschmutzt. Wirft jemand seinen Zigarettenstummel auf den Boden, muss er dafür in Zukunft 20 Euro berappen. Auf einen Strafenkatalog einigte sich der Athener Stadtrat in dieser Woche. Zur Überwachung der Sauberkeit - und nicht nur - werden ab Juni an die 600 Gemeindepolizisten eingesetzt, die derzeit noch ausgebildet werden.
Bürgermeisterin Dora Bakogianni will ihre Schäfchen, aber auch die Besucher der Metropole, zu einer umweltbewussteren Haltung erziehen - wenn es sein muss, eben auch mit der Androhung von Strafen. Neben dem Zigarettenzigarettenstummel kostet auch das Wegwerfen von Papier sowie kleinen Gegenständen an öffentlichen Orten 20 Euro; ebenso das Abstellen von Mülltüten neben einem Müllcontainer. Bis zu 8.000 Euro werden jene zahlen müssen, die archäologische Stätten, Denkmäler oder öffentliche Gebäude verschmutzen. Haustierbesitzern, die den Kot ihres Hundes nicht sofort vom Bürgersteig entfernen, drohen 50 Euro Strafe; auf Kinderspielplätzen verdoppelt sich die Pönale. Bis zu 6.000 Euro teuer ist es, wenn jemand Bauschutt auf Straßen oder öffentlichen Plätzen "vergisst".
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