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Spezial-Streifen sollen Schwarzhändlern das Handwerk legen

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Mit Sonder-Patrouillen, bestehend aus Polizisten, Steuerfahndern, Mitgliedern der Stadtpolizei und des Entwicklungsministeriums, soll den zahlreichen Straßenhändlern auf Athens Straßen künftig das Handwerk gelegt werden. Ausländern ohne gültige Aufenthaltserlaubnis droht bei Aufgriff durch diese Streifen ein Abschiebungsverfahren. Mittels Polizeistreifen sollen außerdem Drogensüchtige aus Athens Zentrum verbannt werden. Hintergrund sind die Durchführung der Olympischen Spiele im August sowie wirtschaftliche Aspekte. Beschlossen wurden diese Maßnahmen am Montag nach einem Treffen des Ministers für öffentliche Ordnung, Georgios Boulgarakis, Vertretern aus dem Wirtschafts- und dem Entwicklungsministerium, Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni und Polizeichef Fotis Nasiakos.
Gegen den Schattenhandel hatten sich in der Vergangenheit vor allem Geschäftsbesitzer ausgesprochen. In Thessaloniki war es jüngst zu einer symbolischen Verbrennung von Waren gekommen, die durch die "unlautere Konkurrenz der Schwarzhändler" schlicht "unverkäuflich" geworden seien. Außerdem forderten die Händler strengere Einfuhrkontrollen aus sogenannten Billigländern. Nach Schätzungen der griechischen Verbraucherzentrale INKA summiert sich der illegale Handel von Produkten auf etwa ein Drittel des auf dem Markt erzielten Gesamtumsatzes.
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