Ein erster Fahrradweg mit einer Breite von zwei Metern soll in der
Athener Innenstadt angelegt werden. Abgezwackt werden dafür Flächen
am Straßenrand, die bisher von Falschparkern belegt werden. Geplant
ist diese erste Radl-Strecke auf der Straße des 3. September bis
zum Omonia-Platz, anschließend soll der Kurs weiter die
Athinas-Straße bis zum Monastiraki-Platz entlang führen. Mit
einbezogen wird auch die Fußgänger-Zone rund um die Akropolis
(Apostolou Pavlou, Adrianou und Dionisiou Areopagiti).
Die
Ausschreibung für das Projekt erfolgt im September; die Bauzeit
soll etwa drei Monate betragen. Zur Verfügung stehen für das
Projekt zunächst 600.000 Euro. Nach einer Erprobungsphase soll das
Netz der Radwege in der griechischen Haupstadt - wo eine relativ
gefahrlose Fortbewegung mit dem Fahrrad derzeit so gut wie
unmöglich ist - weiter ausgebaut werden. Ausgeklügelte Systeme von
Radwegen sollen außerdem in Städten wie Mesolonghi, Iraklion
(Kreta) und Karditsa angelegt werden. Befürwortet wird die
Fortbewegung mit dem Rad u.a. von Lokalpolitikern, Ökologen und
Verkehrsplanern des Landes.