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HellasProducts-Tagesthemen (7.2.05): Kirche berät über Verstrickungen einiger Würdenträger + Justiz mit Korruptionsskandal beschäftigt + Extreme Wintertemperaturen:

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Im Kloster Petraki in Athen berät heute abermals die Heilige Synode der griechisch-orthodoxen Kirche über Verstrickungen von kirchlichen Würdenträgern mit korrupten Kreisen der Justiz. Der wegen seiner illegalen Aktivitäten in die Schlagzeilen der Presse geratene Archimandrit Iakowos Giossakis reichte gestern seinen Rücktritt ein. Erzbischof Christodoulos sprach von einem „düsteren Klima“ in den Reihen der Kirche. Dabei kündigte er an, daß er der „Bannerträger der Reinigung“ sein werde. Andererseits registrierte Christodoulos auch einen Angriff auf die Kirche.
Man habe es dabei mit „Bösartigkeiten, Erpressungen und Verleumdung“ zu tun, so der Erzbischof. Justiz mit Korruptionsskandal beschäftigt Die Vollversammlung des Höchstgerichtes Areopag berät heute über einen möglichen Ausschluß der Präsidentin das Landgerichtes von Chania, Fotini Keladídou. Morgen werden der Richter des Areopag, Kostas Baltás und der Vizestaatsanwalt Nikos Athanasopoulos angehört. Justizminister Anastassios Papligouras hatte angekündigt, daß er in den kommenden Tagen einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Korruption in der Justiz einreichen werde. Wer seinen Eid verletzt habe, werde exemplarisch bestraft. Extreme Wintertemperaturen: Drei Personen kamen durch Wohnungsbrände ums Leben Drei Menschen starben an diesem Wochenende durch Brände in ihren Häusern. Hintergrund war das unverhältnismäßig kalte Winterwetter, das vor allem in Nordgriechenland viele Einwohner dazu zwang, stärker zu heizen als üblich. In vielen Dörfern war wiederholt die Strom- und Wasserversorgung zusammengebrochen. Einheimische berichteten, daß es im Epirus seit etwa 100 Jahren nicht mehr so viel geschneit habe: An einigen Stellen wurden bis zu sieben Meter Schneehöhe gemessen. Vielerorts sind die Straßen nur mit Schneeketten passierbar. Der Grenzübergang zur Türkei bei Kipoi wurde für Lastwagen geschlossen, daß die Straßen beiderseits der Grenze spiegelglatt sei. In der Ägäis behinderten stürmische Winde den Fährverkehr. Zwischen Piräus und Kreta sowie den Inseln der Dodekannes und den Kykladen wurde der Schiffsverkehr unterbrochen. Das Wetter Die Kälte aus dem Norden kam und blieb. Zu Schneefall kommt es aber nur noch in den östlichen und südlichen Landesteilen. Die Gefahr von Glatteis in den Morgenstunden besteht von Zentralgriechenland hinauf bis in den Norden des Landes. Stürmische Nordwinde wehen in der Ägäis. In Attika kommt hin und wieder die Sonne durch, doch die Bewölkung wird sich teilweise auch stark verdichten. Leichter Schneefall oder auch Schneeregen ist in den nördlichen und östlichen Gebieten Attikas möglich. Die Temperaturen in Athen erreichen heute höchstens 6 Grad Celsius. In den höher gelegenen Vorstädten liegt die Temperatur um Null Grad. Eine Wetterbesserung sagen die Meteorologen für den Mittwoch voraus. Kultur- und Ausgehtips für Athen In der Ethnikí Lyrikí Skiní, der Staatsoper gibt heute abend das Philharmonieorchester der Stadt Athen ein Konzert. Die Oper befindet sich in der Akadimías-Straße 59-61. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt frei. Eintrittskarten sind bei der Kulturorganisation der Stadt Athen in der Akadimias-Straße 50 erhältlich. Die Pianisten Marianna Aiwasowa und Nelly Sembékolo spielen heute im „Athäneum“ in der Adrianoú-Straße 3 Werke klassischer Komponisten. Der Eintritt ist frei. Wer Lust auf fernöstliche Klänge hat, der sollte heute das „Mikró Mousikó Théatro“ in Koukáki aufsuchen. Dort wird traditionelle japanische Musik gespielt. Griechische Klänge wiederum vermittelt ein Konzert mit Mandolinen, das heute um 20 Uhr im „Akropol“ in der Ippokrátous-Straße 9 stattfindet. Der Eintritt frei. Die feurige Truppe „Balagan“ tritt ab heute im Jálino Dinner Theater in der Leofóros Syngroú 143 mit Musik und Akrobatik auf. Für die Regie zeichnet Sebastiano Tom verantwortlich, bekannt vom Tiger Lillies Circus. Die Vorstellungen von „Balagan“ dauern bis zum 20. März. Im Coronet Theater in Pangrati ist das weltberühmte Prager „Image Black Light Theatre“ zu Gast. Die Truppe zeigt Theater, Pantomime und Tanz unter dem Titel „Black Box“. Aufführungen gibt es bis zum 13. Februar. Im Half Note Jazz Club im Stadtteil Mets sind heute afrikanische Balladen und Lieder zu hören. Der bekannte griechische Sänger Pantelís Thalassinós tritt heute zusammen mit der Gruppe „Aéra“ im „Syrmó“ auf. Das Lokal befindet sich in der Kolonoú-Straße, Ecke Odysséos. Der Saxophonist Andreas Mourtzoúkos ist heute mit seinem Quartett im „Odeíon Filíppos Nákkas“ in der Ippokratous-Straße 41 zu Gast. Die Gruppe spielt Jazz. Ilias Loúngos widmet seinen Gesangsabend im „Evgenídio Idryma“ in der Syngroú-Avenue Melodien des weltbekannten Mános Chatzidákis. „Die Stadt der Farben“. Bei diesem Titel denkt man vielleicht nicht an Athen. Und dennoch beschäftigt sich die Malerin Anna Parísi auf Grundlage dieses Mottos mit der griechischen Metropole. Sie verleiht in ihren Arbeiten Momentaufnahmen, Straßenbildern und architektonischen Ausschnitten im wahrsten Sinne Farbe. Die Ausstellung dauert bis zum 15. Februar und ist in der Galerie „Mary Alexiou“, in der Cháritos-Straße 42 zu sehen. Und nun noch ein Hinweis für morgen: Im Goethe-Institut in der Omírou-Straße tritt morgen in der Reihe „Musik der Welt“ das Griechische Ensemble für Neue Musik auf. Dirigent ist Jákovos Konitópoulos. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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