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HellasProducts-Tagesthemen (21.2.05): Skandale in der Kirche reißen nicht ab + Hochwasser am Evros geht langsam zurück + Landesweiter Streik der Banken + Premier Karamanlis reist nach Brüssel + Fußball: In der ersten Liga rückt die Spitze zusammen + Wette

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Ein Offshore-Unternehmen soll der Metropolit von Attika, Panteleimon, besitzen. Seinen Sitz hat das Unternehmen mit dem Namen „High Sky Trading“ Berichten der Zeitung „Apogevmatini“ zufolge auf den Prinzeninseln in der Karibik. Mit diesem Unternehmen soll Panteleimon, der vor einigen Tagen von der Ständigen Heiligen Synode für sechs Monate vom Dienst suspendiert worden war, Geld ins Ausland zu transferiert haben. Involviert in den Skandal, der gegenwärtig die orthodoxe Kirche schüttelt, ist möglicherweise auch der Pressesprecher von Erzbischof Christodoulos. Presseberichten zufolge soll er Tonträger gekauft haben, auf denen belastendes Material gegen mehrere Metropoliten aufgezeichnet war.
Zur Übergabe des Materials soll es angeblich nicht gekommen sein. Der Metropolit von Zakynthos, Chrisostomos, hat von Erzbischof Christodoulos umgehend eine Erklärung über den Vorfall gefordert. Der Erzbischof fragte gestern auf eine entsprechende Frage von Journalisten, ob er sich nicht von jedem, den er grüße, künftig den Personalausweis und einen Auszug aus dem Strafregister vorweisen lassen solle. Er fügte hinzu, daß er keinerlei Akzeptanz oder Amnestie gegenüber jenen zeigen werde, die es an der gebührenden Achtung fehlen lassen würden. Das Wort der Wahrheit, so der Erzbischof, werde teuer bezahlt. Deshalb fühlten sich die Schuldigen betroffen. Es möge sein, daß sie sich zusammenschlössen, um Probleme zu schüren. Wenn aber erst einmal der Kopf gefallen sei, sei es leicht, den gesamten Körper zu Fall zu bringen. Ein Bischof, so der Rat von Christodoulos, solle am besten in einem Glashaus wohnen, damit er keine Geheimnisse haben könne. Die Außenwelt verfolge aufmerksam, was er sage, was er tue, mit wem er zusammen arbeite, wann er bete und wie er esse. Für einen Bischof, so das Resümee des Erzbischofs, gebe es kein Privatleben. Das habe immer gegolten und gelte heute noch viel mehr. Hochwasser am Evros geht langsam zurück Trotz der gesunkenen Pegelstände des Evros und seiner Nebenflüsse sind die Behörden in Nord-West-Griechenland noch immer in Alarmbereitschaft versetzt. Rund 3.300 Hektar Land wurden überflutet. Eine Brück über den Fluß Arda mußte aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Landesweiter Streik der Banken Geschlossen blieben heute die Banken des Landes. Mit dieser Maßnahme wollen die Bankangestellten gegen geplante Änderungen im System der Renten- und Sozialversicherung protestieren. Vorgesehen ist seitens der Regierung, das Rentenalter anzuheben und gleichzeitig die Renten zu senken. Premier Karamanlis reist nach Brüssel Nach Brüssel reist heute Premier Kostas Karamanlis, um an den Gesprächen der Führer der Staaten der Europäischen Union mit US-Präsident George Bush teilzunehmen. US-Präsident Bush will mit seinen europäischen Verbündeten eine neue Ära der Einigkeit einläuten. "Keine Macht auf Erden wird uns je voneinander trennen", ist bereits vorab im Manuskript zu lesen. Vor seiner Rede traf Bush zunächst mit Belgiens Regierungschef Verhofstadt und König Albert II. zusammen. Fußball: In der ersten Liga rückt die Spitze zusammen In der 1. Fußball-Liga geht es drunter und drüber. Spannend bleibt es in jedem Fall. Olympiakós Piräus hatte offenbar nach dem Sieg im UEFA-Cup gegen Socheaux vom letzten Donnerstag noch schwere Beine. Die Hafenstädter mußten sich bei Aufsteiger Ergotélis aus Kreta mit 2:1 geschlagen geben. Nutznießer dieses Patzers war Verfolger Panathinaikós Athen. Durch einen 1:0-Sieg bei Ägáleo konnte Panthinaikos bis auf zwei Zähler zu Olympiakos aufschließen. Einen Punkt dahinter rangiert AEK Athen, das sich gegen Iraklís aus Thessaloniki mit 2:1 durchsetzte. Tabellenschlußlicht ist weiterhin Kerkyra. Das Wetter Das Wetter ist heute im Großraum Athen durchwachsen. Die mäßigen Winde wehen aus südwestlicher Richtung. Für die Hauptstadt erwarten die Meteorologen immer wieder Wolkenfelder; es gibt aber auch längere sonnige Abschnitte. Lokale Regenfälle von kurzer Dauer sind möglich. Die Temperaturen bewegen sich weiterhin auf einem für die Jahreszeit normalen Niveau und erreichen heute im Stadtzentrum etwa 15 Grad Celsius. Kultur- und Ausgehtips für Athen (21.2.05) Ein Benefizkonzert mit einer der bekanntesten Sängerinnen Griechenlands, Maria Farantoúri, findet heute abend in der Nationaloper, der Ethnikí Lyrikí Skiní, statt. Farantouri wird Lieder von Mikis Theodorakis und Manos Chatzoidakis singen. Die Einnahmen des Konzerts gehen an den Verein „Poreía agápis“, der sich um elternlose und vernachlässigte Kinder kümmert. Im Kulturzentrum „Daís“ in der Mesogeíon-Straße 151 tritt heute um 20.30 Uhr die bekannte griechische Pianistin Dora Bakopoúlou auf; begleitet wird sie von Theódoros Kerkézos auf dem Saxophon. Die beiden spielen Werke von Gounod, Poulenc und Ravel. Das Ensemble „Enodon“ spielt heute abend im „Odeío Athinón“ Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Das Odeon befindet sich in der Vassilíou Georgíou-Straßr 17. Der Eintritt ist frei. Eine Stimme für zwei Klaviere. Unter diesem Titel wartet auf das Publikum ein attraktiver Abend im „Odeíon Filippos Nákkas“ in der Ippokrátous-Straße 41. Auf der Bühne stehen die Sängerin Eleni Tsalingopóulou sowie die Pianisten Jorgos Andréou und Nikos Kalantzákos. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr. Im Goethe-Institut Athen wird heute eine Fotoausstellung von Katerina Soitopoúlou-Mavrokefalídou eröffnet. Titel der Schau ist „Verliebt in Berlin“. Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 9 bis 21 Uhr, am Freitag von 9 bis 19 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 26. März. Die berühmte Akrobatikgruppe Les Arts Sauts begann vor kurzem ihre Aufführungen in Goudí. Neben Akrobatik bietet die Truppe aber auch Musik, Gesang und Tanz. Die Veranstaltung trägt den Titel „Ola Kalá“ und sie dauert bis zum 13. März. Im Coronet Theater in Pangrati ist das weltberühmte Prager „Image Black Light Theatre“ zu Gast. Die Truppe zeigt Theater, Pantomime und Tanz unter dem Titel „Black Box“. Die Aufführungen wurden wegen des großen Erfolges bis zum 27. Februar verlängert. Jazz darf heute nicht fehlen: Die Formation „Strong & Straight mit dem Joe Chambers Quartet und Garry Bartz“ tritt noch bis 24. März im Half Note Jazz Club im Stadtteil Mets auf. Und noch ein Tip für Morgen: Im Megaron Moussikis steht morgen Dienstag ein Abend mit traditionellen Liedern und traditioneller Musik der Ionischen Inseln auf dem Programm. Mehrere Gruppen nehmen daran teil. Die Musik aus Korfu hat deutliche italienische Einflüsse.
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