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HellasProducts-Tagesthemen (15.3.05): Erzbischof Christodoulos läßt sich nicht das Wort verbieten + Premier Kostas Karamanlis reist am Dienstag nach Brüssel + Erste Fußball-Liga in Griechenland: Dichtes Gedränge an der Spitze + Das Wetter + Kultur

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Griechenland/Athen. „Ein Volk, das die Institutionen mit Füßen tritt, befindet sich auf dem Weg in die Katastrophe.“ Das erklärte der griechisch-orthodoxe Erzbischof Christodoulos in seiner Sonntagspredigt. Außerdem ließ er wissen, daß er sich auch künftig nicht das Wort verbieten lasse. Er konstatierte u.
a. „nationale Probleme“, die die Unabhängigkeit Griechenlands betreffen sowie große wirtschaftliche Probleme, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Griechenland erschütterten. Was die innerkirchlichen Probleme betreffe, so sprach der griechische Erzbischof davon, daß man gegen die orthodoxe Kirche jeden Abend in den Medien Propaganda betreibe. Angesichts dieser Tatsachen verhalte sich die Kirche demütig, auch wenn man „keine persönliche Verantwortung trage“. Allerdings, so Erzbischof Christodoulos, habe „alles seine Grenze“. Griechisches Gesetz des Hauptaktionärs kommt in Brüssel nicht zur Sprache Griechenland/Athen. Das Gesetz des sogenannten Hauptaktionärs, das den Besitz von Massenmedien in Griechenland regeln soll, wird während des morgigen Treffens des griechischen Premiers Kostas Karamanlis mit Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel nicht zur Sprache kommen. Das erklärte der stellvertretende Sprecher der Regierung in Athen, Evangelos Antonaros. Die griechische Zeitung „Eleftherotypia“ hatte in ihrer heutigen Ausgabe behauptet, daß vor allem EU-Kommissar für den Binnenmarkt, Charlie McCreevy, nicht nur ein gerichtliches Verfahren gegen Griechenland anstrebe, sondern dieses sogar beschleunigen möchte. Die griechische Seite begründet das neue Gesetz damit, daß dadurch die Transparenz bei der Vergabe von Staatsaufträgen verbessert werden soll. Erste Fußball-Liga in Griechenland: Dichtes Gedränge an der Spitze Griechenland/Athen. Acht Runden vor Schluß hat es noch keiner der führenden Vereine in Griechenland geschafft, sich etwas abzusetzen. Panathinaikos mußte sich bei Iraklís Thessaloniki mit einem 0:0 begnügen und auch das Derby zwischen Olympiakós Piräus und AEK Athen endete mit einem Remis: 1:1. In der griechischen Tabelle führen nun Olympiakós und Panathinaikós punktegleich vor AEK Athen, das einen Zähler Rückstand hat. Am Tabellenende steht der Verein aus Kerkyra. Das Wetter in Griechenland und speziell in Attika Griechenland/Athen. Auch wenn laut Kalender noch der Winter herrscht – der heutige Tag gehört in ganz Griechenland eindeutig dem Frühling. Fast in ganz Griechenland dominiert heiteres Wetter mit nur geringer Bewölkung. Auch in Athen scheint den ganzen Tag die Sonne; nur zeitweise ziehen einige Wolken auf. Die Temperatur bewegt sich heute im Stadtzentrum zwischen 7 und 20 Grad Celsius. Auch für die kommenden Tage sagen die Meteorologen schönes und mildes Wetter voraus. Kultur- und Ausgehtipps für Athen (15.3.05) Griechenland/Athen. Das Athener Megaro Moussikís hat heute ein interessantes Kammermusikkonzert auf dem Spielplan, das der österreichischen Hauptstadt Wien gewidmet ist. Es spielt das New Helsinki Quartett mit dem weltbekannten griechischen Geiger Leonìdas Kavákos. Das Quartett wird Werke von Franz Schubert und Anton Bruckner. Der Eintritt kostet zwischen 15 und 25 Euro. In den folgenden Tagen stehen dann andere Städte im Mittelpunkt. Morgen ist London an der Reihe, dann St. Petersburg, Paris und Prag. Mit Jazz und Blues der 30er und 40er Jahre unterhält heute abend das Belleville Duet im „Paráfono“ in der Athener Asklipíou-Straße. Ebenfalls in dieser Zeitspanne angesiedelt sind Lieder, die heute im „Trianon“ in Athen vorgetragen werden. Dort singt Sonia Theodorídou, am Klavier begleitet von Dimitris Giákas, bekannte Lieder der Zwischenkriegszeit. Im Half Note Jazz Club im Athener Stadtteil Mets geht es argentinisch zu. Zu Gast ist das Gustavo Gancedo Quartet mit Tango-Melodien. Im „Ilíanthon“ in Metaxourgíon im Zentrum von Athen singt heute Zoí Tiganoúria Melodien vom Tango eines Astor Piazzola bis hin zum Rembetiko von Vassilis Tsitsánis. Im Mikró Mousikó Théatro in Koukáki (Athen) ist heute abend die Sängerin Stefania Dimmen zu Gast. Griechische Melodien erklingen wiederum im „Ston Aéra“ in Athen mit dem Duett Sofia Tsérou und Vassílis Karázas. Die feurige Truppe „Balagan“ tritt im Jálino Dinner Theater in der Leofóros Syngroú 143 im Athener Zentrum mit Musik und Akrobatik auf. Für die Regie zeichnet Sebastiano Tom verantwortlich, bekannt vom Tiger Lillies Circus. Die Vorstellungen von „Balagan“ dauern bis zum 20. März. Und zum Schluß noch einige Ausstellungstips: „Russisch ohne Lehrer“. Unter diesem originellen Titel stellt der Maler Dimitris Zouroúdis seine neuesten Werke in der Galerie „Eptá“ in der Athener Zalokósta-Straße aus. Die Ausstellung dauert bis zum 26. März. „Als der Tag Nacht war“. Unter diesem Titel stellt ab heute die Malerin Marianna Stefánou ihre neuen Werke in der Galerie „Tria“ in der Athener Fokylídou-Straße aus. Basierend auf einer Art „magischen Realismus“ arbeitet Stefánou mit Öl, Pastell und Aquarell. Die Ausstellung bleibt bis zum 2. April geöffnet. Im Kulturzentrum der Stadt Athen, „Melina“, wird heute abend eine Ausstellung mit Mosaiken eröffnet. Das „Melina“ befindet sich in der Iraklídon-Straße 66 in der griechischen Metropole. Die Ausstellung bleibt bis 24. März geöffnet.
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