Griechenland/Athen. Mit einer Botschaft an den Patriarchen von
Jerusalem, Irinäos, hat der Ökumenische Patriarch von
Konstantinopel, Bartholomäos, die für heute geplante Einberufung
der Heiligen Synode in Jerusalem verhindert. Irinäos hatte mit
diesem Schritt geplant, Personalveränderungen vorzunehmen.
Hintergrund sind immer deutlicher werdende Proteste gegen den
Irinäos, der aus den eigenen Reihen bereits mehrmals zu einem
Rücktritt aufgefordert worden war. Beobachter interpretieren von
Bartholomäos an Irinäos damit, daß das Ökumenische Patriarchat von
Konstantinopel dem Patriarchen von Jerusalem die bisherige
Unterstützung entziehen könnte.
Irinäos wird u.a. vorgeworfen,
Immobilien des Patriarchats an Israelische Unternehmer veräußert zu
haben. Ausländischen Arbeitnehmer bei Tirnavo von Entlassungen
bedroht Griechenland/Athen. Mit Entlassungen sind ausländische
Arbeitnehmer in Tirnavo bedroht, nachdem sie eine Erhöhung ihres
Tageslohnes verlangt haben. Eine entsprechende Haltung vertrat der
ND-Funktionär und Gewerkschafter Thanassis Nasikas. Die in der
Region Tirnavo in der Landwirtschaft tätigen Arbeitnehmer stammen
vorwiegend aus Albanien. Mit Protestkundgebungen hatten sie eine
Anhebung ihres Tageslohnes auf 30 Euro gefordert. Spannender
Titelkampf bei der Fussball-Meisterschaft Griechenland/Athen.
Spannender könnte man die griechische Fußballmeisterschaft dieses
Jahres nicht inszenieren. Nach dem gestrigen Spieltag liegen drei
Vereine jeweils nur einen Punkt voneinander getrennt an der Spitze.
Panathinaikos mußte auswärts bei PAOK Thessaloniki zwei Zähler
abgeben. Zwei Stangenschüsse in der zweiten Hälfte waren alles. Das
1:1 Unentschieden aus der ersten Hälfte blieb der Endstand.
Trotzdem bleiben die Athener an der Tabellespitze. Auf den zweiten
Platz konnte sich Olympiakós Piräus nach einem 3:1-Auswärtssieg auf
Korfu vorarbeiten. Verlierer dieser Runde war AEK Athen. Die
Gelb-Schwarzen wurden überraschend von Ionikós mit 1:0 besiegt und
rutschten somit auf den dritten Platz zurück. In der kommenden
Woche steht das Derby AEK gegen Panathinaikós an und danach steht
nur noch ein Spieltag auf dem Programm. Für Spannung ist also
gesorgt. Das Wetter Griechenland/Athen. Heute dominiert überall in
Griechenland schönes Wetter. Vereinzelte Gewitter von kurzer Dauer
sind nur in den Gebirgsregionen im Norden zu erwarten. Im Großraum
Athen scheint ebenfalls die Sonne; nur gegen Abend werden sich
einige Wolken bilden. Die Winde wehen schwach bis mäßig aus
südlicher beziehungsweise südöstlicher Richtung. Die Temperaturen
bewegen sich heute im Stadtzentrum zwischen 13 und 26 Grad Celsius.
Kultur- und Ausgehtipps für Athen (9.5.05) Das Kammerorchester der
Nationaloper widmet den heutigen Abend im Megaron Moussikis
griechischen Komponisten. Dirigent ist Márkos Tsétsos; Solist am
Violoncelle Apóstolos Chandrákis. Es werden unter anderem Werke von
Antoníou,. Koumentákis und Karyotákis gespielt. Im „Athenäum“ in
der Adrianoú-Straße 3 am Thissíon stehen heute Mános Chatzidákis
und Mikis Theodorákis im Mittelpunkt. Lieder dieser beiden großen
griechischen Komponisten wird Dóra Athanassíou vortragen. Der
altbekannte griechische Sänger Antonis Kalojánnis tritt heute abend
im „Xýlina“ im Stadtteil Kessarianí auf. Der Abend ist dem jüngst
verstorbenen Sänger Grigóris Bithikótsis gewidmet.
Rembétiko-Melodien hat ab dieser Woche und danach jeden Montag das
„Hamám“ im Stadtteil Petrálona auf dem Programm. Es singen
Theodossía Stinga und Jorgos Koundoulákis. Lyrische Lieder werden
heute im Kulturzentrum Benetátou vorgetragen. Auf der Bühne stehen
drei Sänger, die von einem Pianisten begleitet werden. Das
Kulturzentrzum befindet sich am Solomoú-Platz in Paleó Psychikó.
Melodien aus dem Mittelmeerraum hat heute das „Pedíon Drássis“ auf
dem Programm. Es singt Lámia Bendíoui, die von der Gruppe „Al
Harissa“ begleitet wird. Das Lokal befindet sich in der
Dimitrakopoúlou-Straße 70 in Koukáki. Und noch ein Blick in die
Galerien Heute wird in der Galerie „Aénaon“ eine Ausstellung unter
dem Titel „Leise Töne“ eröffnet. Gezeigt werden Bilder von Mágda
Astéri. Die Galerie befindet sich in der Andersen-Straße in
Katecháki. Die Ausstellung dauert bis 27. Mai. Und noch ein Tipp
für Morgen: Die Ethnikí Lyrikí Skiní hat morgen und am Mittwoch
wieder den „Der Barbier von Sevilla“ auf dem Spielplan. Dabei
handelt es sich um eine Oper von Gioacchino Rossini. Dirigent der
Aufführung ist Chrýsanthos Alisáfis.