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HellasProducts-Tagesthemen (22.8.05): Regierungspartei liegt in Umfragen vorne + Ursachen des Flugzeugunglücks weiter unter der Lupe + Jerusalem hat einen neuen Patriarchen

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Griechenland/Athen. Die konservative Regierungspartei Nea Demokratia würde bei derzeit stattfindenden Wahlen 2,7 Prozent mehr an Stimmen erhalten als die große Oppositionspartei PASOK. Das ergab eine Umfrage der KAPA Research, die am Sonntag in der Wochenzeitung „To Vima“ veröffentlicht wurde. 36,8 Prozent der Wähler würden sich zum jetzigen Zeitpunkt für die ND entscheiden, 34,1 Prozent für die PASOK; die Kommunistische Partei KKE erhielte 6,8 Prozent, die Linksallianz SYN 3,6 Prozent und die rechtspopulistische LAOS 3,9 Prozent. Als geeigneteren Ministerpräsidenten erachten 52 Prozent der Griechen den amtierenden Premier Kostas Karamanlis; Oppositionsführer Jorgos Papandreou kommt auf 37,4 Prozent.
Überhaupt oder eher nicht zufrieden mit der Regierungsarbeit zeigen sich dennoch 60,2 Prozent der Befagten. Noch schlechter sieht es jedoch für die PASOK aus. Hier lautet der Wert 71,4 Prozent. Ursachen des Flugzeugunglücks weiter unter der Lupe Griechenland/Athen. Erste schriftliche Angaben über die Gründe des tragischen Flugzeugunglücks vor etwas mehr als einer Woche nahe bei Athen enthält ein Schreiben an den griechischen Transportminister Michalis Liapis. Der Vorsitzende des Ausschusses für Unglückfälle Akrivos Tsolakis stellt darin fest, dass es bei der Boeing 737 Probleme mit dem Kabinendruck gegeben habe. Außerdem äußert er sich zu dem Umstand, dass Athen nicht mit dem Flugzeug kommunizieren konnte. Es werde untersucht – so Tsolakis – ob der Kommunikationsmechanismus auf der Frequenz von Larnaka, von wo aus das Flugzeug gestartet war, verblieben sei. Der zweite Voice Recorder des Unglücksflugzeugs, der in Paris untersucht wird, enthält bisherigen Informationen zufolge keine Gespräche zwischen den Piloten. Man höre nur das tiefe Atmen einer Person, die Versuche, einen Notruf abzusenden sowie die Alarmsignale des Flugzeugs. Bei dem Absturz der Boeing nahe Athens am 14. August waren 121 Menschen ums Leben gekommen. Jerusalem hat einen neuen Patriarchen Griechenland/Athen. In der Auferstehungskirche in Jerusalem wurde heute Mittag der seit Monaten vakante Thron des orthodoxen Patriarchen neu besetzt. Von einem vierzehnköpfigen Gremium aus orthodoxen Geistlichen wurde einstimmig der Metropolit Theophilos gewählt. In die engere Wahl waren drei Metrolpoliten gekommen. Ein israelisches Gericht hat unterdessen den Einspruch des früheren Patriarchen Iriniäos abgelehnt. Iriniäus hatte gefordert, die Wahl des neuen Kirchenoberhaupts von Jerusalem für ungültig zu erklären. Die Krise im Patriarchat in Jerusalem war ausgebrochen, nachdem dubiose Mitarbeiter von Iriniäus mit Geldunterschlagung, Rauschgifthandel sowie auch mit Geheimdiensten in Zusammenhang gebracht worden waren. Irinäus selbst soll ohne Wissen Dritter Grundstücke des Patriarchats an Israel veräußert haben.
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