Griechenland / Athen. Ein Chaos bei der Müllentsorgung zeichnet
sich in Athen ab. Bereits jetzt türmen sich in den Straßen der
griechischen Hauptstadt rund 30.000 Tonnen Müll. Die Situation
droht zu eskalieren, nachdem die Angestellten der Mülldeponie in
Ano Liosia ihren Streik auf unbefristete Zeit verlängerten.
Die
Möglichkeiten der Stadtverwaltung, den Müll auf anderen Deponien
provisorisch zu entsorgen sind nahezu ausgeschöpft. Verursacht
durch die heftigen Regenfälle, die am Samstag über Athen
niedergingen, verstopfte der auf den Straßen angehäufte Müll
bereits viele Abflüsse, so dass es auch zu Überschwemmungen
kam.
Hintergrund für den Streik der Angestellten der Mülldeponie ist der Versuch der Regierung, neben Hausmüll auch hochgiftigen Klärschlamm in Ano Liosia zu entsorgen. Um den Protesten weiteren Nachdruck zu verleihen, hat ein Bürgerkomitee für heute Abend eine Kundgebung auf dem zentralen Platz von Ano Liosia, das sich im Westen von Athen befindet, organisiert.
Hintergrund für den Streik der Angestellten der Mülldeponie ist der Versuch der Regierung, neben Hausmüll auch hochgiftigen Klärschlamm in Ano Liosia zu entsorgen. Um den Protesten weiteren Nachdruck zu verleihen, hat ein Bürgerkomitee für heute Abend eine Kundgebung auf dem zentralen Platz von Ano Liosia, das sich im Westen von Athen befindet, organisiert.