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Autonome nach Monaten auf freiem Fuß

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Griechenland / Athen. Auf freiem Fuß befinden sich seit gestern drei Autonome, die sich seit dem 6. Mai 2006 in Untersuchungshaft befanden. Sie mussten je 3.000 Euro Kaution hinterlegen und sich dazu verpflichten, nicht wieder an entsprechenden Ausschreitungen teilzunehmen.
Zwei der drei Männer, Tarasios Zadorozni und Jerasimos Kyriakopoulos, waren im November bzw. Dezember in den Hungerstreik getreten. Sie waren zusammen mit Konstantinos Katsadouras während einer Demonstration des griechischen Sozialen Forums in Thessaloniki verhaftet und des Werfens von Molotowcocktails beschuldigt worden. Bis heute jedoch noch keine Gerichtsverhandlung stattgefunden.
In den vergangenen Monaten hatte die autonome Szene aus Protest gegen die in ihrer Länge gesetzeswidrige Untersuchungshaft der drei Männer immer wieder Angriffe auf Polizeieinheiten und Brandanschläge gegen Banken, Sicherheitskameras und andere Einrichtungen verübt. Auch Demonstrationen der Pädagogen waren zur Konfrontation mit der Polizei genutzt worden. Auf Spruchbändern z.B. an Autobahnen, auf Plakaten sowie Graffiti auf Hauswänden wurde immer wieder die Freilassung der drei Autonomen verlangt. Die Linksallianz Synaspismos hat diese Forderung unterstützt und wurde von Parteien des rechten politischen Spektrums der engen Beziehungen und des Schutzes der gewalttätigen Autonomenszene beschuldigt.
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