Schlechte finanzielle Lage eines Inselkrankenhauses und Heizölspende

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Schlechte finanzielle Lage eines Inselkrankenhauses und Heizölspende
Für weniger als eine Stunde haben Bürger und Angestellte des örtlichen Krankenhauses auf der Ionischen Insel Zakynthos den dortigen Hafen gesperrt. Damit wollten sie auf die schlechte wirtschaftliche Lage des lokalen Spitals aufmerksam machen. Aus dem gleichen Grund hatte bereits in der vorigen Woche der Verwalter des Krankenhauses, Jannis Komiotis, seinen Rücktritt eingereicht. Unterdessen hat die Stiftung des bekannten Milliardärs George Soros „Open Society Foundations“ angeboten, 40 Tonnen Heizöl an die Stadt von Athen zu spenden. Damit sollen soziale Einrichtungen, wie etwa Schulen und Seniorenzentren, beheizt werden.
werden. Mit dem dadurch eingesparten Geld sollen nun Aktionen des sozialen Zusammenhalts finanziert werden. Eine ähnliche Spende hatte Soros bereits vorige Woche für die zweitgrößte Stadt gegeben. Wie die Tageszeitung „Ta Nea“ berichtet, soll er der nordgriechischen Metropole zwischen 50 und 90 Tonnen Heizöl gespendet haben. Die Schenkung wurde zwar angenommen, doch es gab auch Gegenstimmen. Kritisiert wurde u.a. die Haltung von Soros bezüglich der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM). (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)

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