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Griechenland: IWF-Experten treffen heute in Athen ein Tagesthema

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Griechenland: IWF-Experten treffen heute in Athen ein
Griechenland / Athen. Für den heutigen Mittwoch werden zwei Teams des Internationalen Währungsfond (IWF) in Athen erwartet. Sie wollen das griechische Finanzministerium mit ihrem Fachwissen bei Steuer- und Budgetfragen unterstützen. Im Besonderen erwartet sich Finanzminister Jorgos Papakonstantinou (siehe Foto) Hilfe von Seiten der IWF-Experten hinsichtlich der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und des Überganges von einem jährlichen Haushaltsplan zu einem dreijährigen. Anfang Mai wird ein Komitee bestehend aus Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und der IWF nach Athen kommen, um die Fortschritte Griechenlands bei der Überwindung der Finanzkrise zu beurteilen.
en. Am 16. Mai wird dieses Komitee der Europäischen Kommission einen Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung und die strukturellen Reformen Griechenlands vorlegen. Die griechische Regierung will bis spätestens Juni mit neuen Maßnahmen versuchen, die Position Griechenlands auf den internationalen Finanzmärkten zu verbessern.
Bereits am gestrigen Dienstag dementierte die Regierung Gerüchte, wonach Griechenland Änderungen des europäischen Nothilfeplans anstrebe. Finanzminister Jorgos Papakonstantinou stellte klar: „Es gab niemals irgendwelche Versuche von Seiten unseres Landes, die Bedingungen der vom Europäischen Rat getroffenen Übereinkunft zu ändern.“ Der Finanzminister erinnerte außerdem daran, dass Griechenland bisher nicht darum gebeten habe, die im Nothilfeplan vorgesehenen Maßnahmen einzuleiten. In den nächsten Wochen wird sich die Regierung laut Papakonstantinou auf strukturelle Reformen, im Besonderen auf die Verwaltungsreform „Kallikratis“, konzentrieren. Der entsprechende Gesetzesentwurf soll dem griechischen Parlament Anfang Mai vorgelegt und noch im selben Monat beschlossen werden. Noch für den April hat die Regierung Papandreou die Reform des Sozialversicherungswesens, die Steuerreform und die Liberalisierung der so genannten geschlossenen Berufe, zu denen Taxi- und Apothekenbesitzer gehören, auf der Agenda. Ziel ist es, alle wichtigen Gesetze dem griechischen Parlament bis zum 15. Mai vorgelegt zu haben. (Griechenland Zeitung / rk, Foto: Eurokinissi, Archiv)
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