EU beschließt finanzielles Sicherheitsnetz für Griechenland

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Während einer Telefonkonferenz zwischen den Finanzministern der 15 Euro-Länder wurde am Samstag ein Rettungsplan für Griechenland beschlossen wurde. Darin ist vorgesehen, dass die Staaten der Euro-Länder 30 Milliarden Euro für ein Jahr aufbringen, falls dies nötig sein sollte. Der Zinssatz beläuft sich auf etwa 5 Prozent. Alle Länder der Eurozone werden sich an diesem „finanziellen Sicherheitsnetz“ beteiligen, das im Bedarfsfall schnell aktiviert werden kann. In diesem Paket ist auch zu etwa einem Drittel die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds vorgesehen.
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Premierminister Jorgos Papandreou stellte fest, dass die Entscheidung der Eurogruppe, die bereits am 25. März getroffen worden war, nun „in einer konkreten Form“ realisiert worden sei. Außerdem sprach er davon, dass mit diesem Schritt „die europäische Solidarität eine Tatsache“ geworden ist. Europa habe ein klares Zeichen gesandt, „niemand kann mehr mit unserer gemeinsamen Währung und unserem gemeinsamen Schicksal spielen“, sagte der griechische Premier. Die EU, so Papandreou, bliebe damit „eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Werten, Zielen und Solidarität“.
Am heutigen Montag findet in Brüssel ein Treffen der technischen Komitees statt, die den Mechanismus vervollständigen und verfeinern werden. An diesem Treffen nehmen Mitglieder der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds und Verantwortliche aus Griechenland teil. (Griechenland Zeitung, sp)
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