Bekämpfung illegaler Immigration auf Europäischer Basis

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Die Vorbereitungen auf die EU-Ratspräsidentschaft durch Griechenland ab dem 1. Januar 2014 laufen auf Hochtouren. Das Mittelmeerland will diese Gelegenheit ergreifen, um die illegale Immigration zu bekämpfen. Vor allem Griechenland, Italien und Spanien gelten als Tore nach Europa für Immigranten aus Afrika und Asien. Obwohl es ihr Ziel ist, weiter in den Westen zu reisen, bleiben viele von ihnen im ersten Ankunftsland stecken.
en. Die Regierungen sind mit der Situation haushoch überfordert. Menschenrechte bleiben oft auf der Strecke, viele Immigranten sterben, ertrinken etwa im Mittelmeer, noch bevor sie auf europäischen Boden gelangen. Diese Situation will Griechenland nun auf europäischer Basis bekämpfen. Italien soll als Nachfolger Griechenlands in der EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2014 weitermachen. Die Position und genauere Ziele Griechenlands in diesem Bereich hat Bürgerschutzminister Nikos Dendias am Donnerstag in Brüssel vorgestellt. Es gehe um die „gerechte Verteilung der Last und die bessere Zusammenarbeit der EU-Staaten“ sowie um eine „vollendete Politik im Bereich der Repatriierungen“. Dadurch sollen „die Folgen der illegalen Immigration im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben der EU-Mitgliedstaaten gemildert werden“, erklärte Dendias am Donnerstag. Das solle zum Beispiel durch eine gestärkte Finanzierung seitens der EU geschehen. Auch sollen neue Maßnahmen getroffen werden, die die illegale Immigration und den Menschenhandel bekämpfen. Die Staaten müssten im ganzen Bereich, was das Asyl und die Immigration betrifft, besser zusammenarbeiten, stellte der Minister fest. Weiterhin will Griechenland auch die Kooperation mit Drittländern bzw. den Herkunfts- und Transitländern verstärken.

(Griechenland Zeitung / eh)

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