Anschläge auf Polizei, Banken und Gericht in Griechenland

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Anschläge auf Polizei, Banken und Gericht in Griechenland

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es im Großraum Athen zu mehreren Anschlägen gekommen. Betroffen davon waren vor allem Bankfilialen, eine Polizeistation und ATM-Bankautomaten.

Begonnen hat die Anschlagsserie etwa gegen 22.15  Uhr am Donnerstagabend, als Unbekannte Brandsätze („Molotow-Cocktails“) auf eine Bankfiliale im Athener Küstenvorort Glyfada warfen. Es ist zu Sachschäden gekommen, die Glasfassade des Gebäudes wurde zerstört. Kurze Zeit später haben etwa 15 Personen auf eine Polizeistation im Athener Stadtteil Vyronas ebenfalls Brandsätze geworfen. Ein in der Nähe geparktes Polizeiauto wurde dadurch beschädigt.
Später in der Nacht wurden Bankautomaten in den Stadtteilen Neos Kosmos, Kaisariani und Keramikos in Brand gesetzt, im Athener Stadtteil Exarchia wurden Feuer in Müllcontainern gelegt. Im Athener Vorort Ägaleo gingen drei PKW der Telekommunikationsgesellschaft OTE ebenfalls in Flammen auf. Kurz vor 5 Uhr am Freitagmorgen haben Unbekannte schließlich weitere Molotow-Cocktails auf ein Gebäude des Athener Gerichtshofs Evelpidon geschleudert. Bei all diesen Anschlägen wurden keine Verletzten gemeldet. (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)

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